Nachrichten: Hallenneubau, Olympiapark | Hans Eiberle|27. Januar 2012
Neue Halle im Olympiapark schon 2016? Heimat für Eishockey und Basketball
Im Münchner Olympiapark waren für die Olympischen Winterspiele 2018 zwei Hallen-Neubauten geplant: Eine Multifunktionsarena mit 12.000, nacholympisch zurückgebaut auf 8.000 Zuschauerplätze, und eine Eishalle. Nach der gescheiterten Bewerbung gibt es Überlegungen, was davon zu realisieren ist.
Gebaut werden soll auf jeden Fall eine Halle mit 8.000 Zuschauerplätzen für Eishockey und Basketball als Spielstätte für den EHC und den FC Bayern. Sie könnte, angesichts von etwa 50 Veranstaltungstagen, kostendeckend betrieben werden.
Die Halle wird keinesfalls an der Stelle der derzeitigen Eishockeyhalle entstehen, weil das den EHC während der dreijährigen Bauzeit heimatlos machen würden. Die Münchner Olympiapark GmbH (MOG) will die neue Halle dort bauen, wo jetzt die Evantarena steht, das ehemalige Radstadion. Die Tage dieser Sportstätte sind ohnehin gezählt, weil sich das Brettschichtholz (Holzleimbinder) zersetzt. Dort finden halbjährliche Überprüfungen statt, voraussichtliche Lebensdauer maximal drei Jahre. Die Kosten für den Hallenbau werden auf 70 bis 90 Millionen Euro geschätzt. Die Arena soll spätestens 2016 fertig sein.






